Meister und Schüler

Wo ein Meister unterrichtet und Schüler da sind, dort stellt sich die Frage nach deren Verhältnis zueinander.

Eine Antwort findet sich im Dao De Jing des Lao Zi, Kap. 27:

gute menschen sind der nicht-guten meister.
nicht-gute menschen sind der guten lektion.
nicht achten den meister, nicht lieben die lektionen:
bei aller intelligenz, das bringt große verwirrung.

Wer gut ist im Qigong, kann der Meister derer sein, die es (noch) nicht sind.

Wer (noch) nicht gut ist im Qigong, gibt denen, die bereits gut darin sind die Lektionen: an ihren Schülern können die Meister lernen, wie es gut zu unterrichten sei.

Damit in diesem Verhältnis nicht alles in Verwirrung endet, ist es ebenso von Bedeutung, dass die Schüler den Meister, seinen Unterricht und seine Entscheidungen respektieren und achten, wie es wichtig ist, dass die Lehrer aus einem Gefühl der Zuneigung heraus handeln, aus der Absicht, ihren Schülern das Beste zu ermöglichen.